Thursday, 12. june 2008 4 12 /06 /Juni /2008 15:20
Auf den türkischen Torwart Volkan Demirel könnte ein Elfmeterschießen zukommen (©Getty Images)

Sollte es zwischen der Türkei und der Tschechischen Republik im kommenden Spiel in der Gruppe A nach 90 Minuten unentschieden stehen, entscheidet ein Elfmeterschießen, wer den zweiten Platz belegt und ins Viertelfinale einzieht.

Spannung pur
Die Tschechische Republik verlor am Mittwochabend mit 1:3 gegen Portugal und weil die Türkei mit 2:1 gegen die Schweiz gewann, sind beide Teams punktgleich, haben die gleiche Tordifferenz und haben gleich viel Tore erzielt. Artikel 7.08 des Reglements der UEFA-Europameisterschaft besagt, dass wenn wie in diesem Fall zwei gleiche Mannschaften im letzten Spiel aufeinander treffen und es nach 90 Minuten keinen Sieger gibt, ein Elfmeterschießen entscheiden muss.

[Quelle: uefa.com] 

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Thursday, 12. june 2008 4 12 /06 /Juni /2008 11:56
Nun ist es leider soweit. Der erste Mannschaft der EM darf nach Hause fahren. Und ausgerechnet diese hat es nicht weit. Die Schweiz ist raus!

Gestern mussten die Schweizer gegen die Türken ran. Nur ein Sieg ergab noch die Aussicht auf ein mögliches Weiterkommen. Und warum nicht?!

Im mit 42.500 Zuschauer ausverkauften St. Jakob-Park begann die Schweiz druckvoll und agil und erarbeite sich einige Torchancen. Die Türkei jedoch jederzeit gefährlich und immer auf der Hut. In diesem Spiel war es einfach zu spüren, dass beide Teams gewinnen wollten.

Der Spielfluß wurde jedoch durch sinnflutartige Regenfälle stark eingedämmt. Die Gastgeber stellten sich besser, auf die zum Teil unzumutbaren Bedingungen ein. Die Eidgenossen nun mit einigen Chancen. Einzig allein Volkan war es zu verdanken, dass  es nicht ständig im Kasten der Türken klingelte

http://www.taz.de/uploads/hp_taz_img/full/fuppes.jpg

In der 32. Minute war es jedoch soweit. Derdiyok umkurvt im Strafraum den herausstürmenden Volkan und legt quer auf  Yakin. Der Ball stoppt in einer Pfütze genau vor dem Schweizer Kasten, der aus zwei Metern ins leere Tor einnetzt - 1:0. Nur 2 Minuten später hätte es Yakin klar machen müssen. Nach Flanke von rechts vergibt er aus nur 2 Metern Entfernung die sichere Führung.

In der zweiten Halbzeit der Platz wieder besser und die Türken stärken. Die Spiel blieb aber ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. In der 57. Minute war es Sentürk, der per Kopfball den 1:1 Ausgleichstreffer erzielte.
Die Türken bauten danach mehr Druck auf und lagen näher am 2:1 als die Schweizer.

In der 80. Minute dann ein Konter der Schweiz. Mit 4 Mann ein Schnellangriff. Yakin zieht aus 16 Metern ab und vergibt! Die Riesenchance das Spiel zu entscheiden. Der musste einfach rein!

In der Nachspielzeit dann das, was kommen musste. Am Mittelkreis landet der Ball bei Altintop. Der legt auf Arda auf die linke Seite. Der Türke zieht nach innen und schließt aus 22 Metern ab. Müller fälscht die Kugel über Benaglio hinweg ins Tor ab - 2:1 für die Türkei. Abfiff. Endstand! Schweiz ade!


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Wednesday, 11. june 2008 3 11 /06 /Juni /2008 09:01
Es war der Abend des David Villa. Mit drei Treffern gegen die Russen war er der entscheidende Mann des Spiels.
Der Valencia-Stürmer, eiskalt im Abschluß, als Wegbereiter für einen traumhaften spanischen Abend.

http://supergols.files.wordpress.com/2007/06/david-villa-2.jpg

So schlimm wie es kling, war es gar nicht. 4:1 Klatsche für Russland. Russland hielt die ersten Halbzeit gut mit. Aber nur Offensiv. Die Abwehrleistung grausam und nicht besser als die Regionalliga. Unkoordiniert, langsam, steif und kein Biss. Das grenzte schon an Arbeitsverweigerung. Also doch so schlimm wie es klingt!

In den ersten 20 Minuten zeigten beide Mannschaften ein ansehnliches Offensivspiel. Die Russen ließen den Ball ebnso schnell und sicher laufen wie die Spanier. Das war ein ansehnliches Kombinationsspiel.

In der 20. Minute dann ein Fehlpass der Russen mit direktem Kontor über Torres. Der drinkt problemlos in den Straufraum rein, legt die Kugel quer und Villa fertigt zum 1:0 ein. So einfach ist das.

Die russische Abwehr wurde ein ums andere Mal durch einfache Pässe in die Gasse ausgehebelt. So auch beim 2:0 in der 44. Minute. Wieder war es Villa der nach Pass von Iniesta verwandelte.

In der zweiten Halbzeit kaum noch gefährliche Angriffsbemühigen der Russen zu sehen. Spanien spielte sein Spiel. Nach einer traumhaften Kombination mit nur 3 Pässen taucht erneut Villa vor dem Kasten der Russen auf. Wieder ein katastrophales Abwehrverhalten der russisschen  Hintermannschaft und kein Problem für Villa das 3:0 zu erzielen.

Den Anschlußtreffer für die Russen erzielte nach einem Eckball Pawljutschenko in der 86. Minute per Kopf.

In der Nachspielzeit war es dann noch Fabgregas, der den 4:1 Endstand aus einer Abseitsposition herstellte.

Fazit:
Arme russische Fans. Mit dieser Abwehr wird in diesem Turnier nichts zu holen sein.
Die Offensive lässt hoffen. Gegen Griechenland dürfte es reichen.
Spanien nun endgültig wieder im Kreis der Favortien. Eine wirkliche Bewährungsprobe war dies jedoch nicht. Abwarten...
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Tuesday, 10. june 2008 2 10 /06 /Juni /2008 13:27

Anbei ein kleiner Witz über die Deutsch-Holländische Fußballfreundschaft:

(PS: mir sind die Holländer Symphatisch)

Eine holländische Familie geht einkaufen.

Während sie im Sportgeschäft sind, nimmt sich der Sohn ein Deutschland-Shirt und sagt zu seiner Schwester:’ Ich habe mich entschieden, dass ich Deutschland-Fan werde und möchte dieses T-Shirt zum Geburtstag.’ Die große Schwester reagiert wütend und gibt ihm eine Ohrfeige: ‘Bist Du bescheuert, geh und rede mit Mutter darüber.’

Also geht der kleine Junge mit dem Deutschland T-Shirt zur Mutter und sagt:’Ich habe mich entschieden, dass ich Deutschland-Fan werde und möchte dieses T-Shirt zum Geburtstag.’ Die Mutter reagiert entrüstet und gibt ihm 2 Ohrfeigen:’Hast Du sie noch alle, geh und red mit Vater darüber.’

So geht derJunge zum Vater und sagt: ‘Ich habe mich entschieden, dass ich Deutschland-Fan werde und möchte dieses T-Shirt zum Geburtstag.’ Der Vater dreht komplett durch und haut den Jungen an Ort und Stelle windelweich:

‘Kein Sohn von mir wird je in so einem Shirt herum laufen!!!’

Ungefähr eine halbe Stunde später sitzt die ganze Familie wieder im Auto und macht sich auf den Heimweg. Der Vater dreht sich zum Sohn und sagt: ‘Sohn, ich hoffe Du hast heute etwas gelernt?’

‘Ja Vater, das habe ich.’

‘Gut Sohn, und das wäre?’

Der Sohn antwortet: ‘ Ich bin erst seit einer Stunde Deutschland-Fan und schon hasse ich die Holländer !!!!!!!

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Tuesday, 10. june 2008 2 10 /06 /Juni /2008 09:07
Den bisher höchsten Turniersieg konnten die Holländer vor 32.000 Zuschauern im ausverkauften Berner Stade de Suisse gegen Weltmeister Italien einfahren.

Weltmeisterlich war jedoch nichts an der Leistung der  Quadra Azzuri. Die Italiener stehen schon nach dem ersten Spiel mit dem Rücken an der Wand. Der Ausfall des verletzten Innenverteidigers Fabio Cannavaro konnte nicht annährend kompensiert werden.

Danke der Oranje wurde an diesem Abend das bislang beste Spiel der EM 2008 gezeigt. Maßgeblichen Anteil am Erfolg und am ansehnlichen Kick, hatten Wesley Sneijder und Dirk Kuyt. Sneijders technisch tadeloses Spiel mit genialen Pässen und Dribblings sowie Kuyts unglaublicher Zug zum Tor werden auch Frankreich und Rumänien große Problem bereiten.

http://images.worldcupblog.org/net/dirk%20kuyt.jpg

Van Nistelrooy als einzige echte Spitze stärker als so mancher zweier Sturm anderer Teams. Luca Toni auf der Gegenseite hatte dieser Leistung heute nicht annähernd etwas gegen zu setzen. Wobei wir auch faierweise sagen müssen, dass das komplette italienische Team nicht an die Leistungen der WM 2006 anknüpfen konnte. Di Natale, Pirlo und Camoranesi versuchten es stellenweise mit Dribblings, fanden aber selten gute Anspielpunkte.

In der 26. Minute war es dann van Nistelrooy ,der das 1:0 nach einer Ecke und anschließendem Schuß von Sneijder erzielte. Abseits! Nein - die neue Regel der UEFA macht es möglich. Panucci hebt, im Aus liegend, das Abseits auf. Verrückt!

Nur 5. Minuten später - Langer Diagonalball auf Kuyt. Kuyt legt mit dem Kopf auf Sneijder ab, der setzt den Ball volley an Buffon vorbei ins Netz. (2:0, 31. Minute)

Holland drückend überlegen, hat das Spiel bis zur Halbzeit lückenlos in der Hand. Meisterlich!

Nach dem Wechsel dann Italien mit einer Chance durch Toni. Nach einem Pass des eingewechselten Cassano steht Toni frei vor van der Sar, doch sein Heber geht weit übers Tor. Kurz darauf ein super Freistoß von Pirlo. Wahnsinn wie van der Saar den noch raushechtet.

Anschließend der direkte Konter! Schnelles Spiel, direkter Pass - Kuyt allein vor Buffon, aber Buffon bleibt Sieger,  noch! Kuyt bekommt den zweiten Ball und spiel einen Sahnepass direkt auf den Kopf von van Bronckhorst, der den Ball über die Linie drückt. (3:0, 79. Minute)

Die Niederlande noch mit einen Lattenschuß und einem weiteren Knaller von van Persie hätten auch das 4:0 erzielen können. Glück für Italien, dass dieses Debakel nicht noch heftiger ausgefallen ist.

Fazit:
Holland auf Platz 1 nach dem ersten Spieltag nun Favorit auf den Gruppensieg und bei anhaltender Form auch für den EM Sieg.
Italien patzt und scheidet mit dieser Leistung früh aus dem Turnier aus.
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Sunday, 8. june 2008 7 08 /06 /Juni /2008 11:24
In diesem Spiel hat sich die wahre Klasse der Fußballkunst gezeigt. Mehr Tempo, mehr Technik, mehr Begeisterung als im Spiel Schweiz - Tschechien.

Unser Public Viewing in der Rudi-Sedlmayer-Halle wurde von den Türken beherscht. Überfallartig stürmte sie, wie die Heuschrecken, in die Halle ein. Ein Trupp von ca. 60 Jugendlichen belagerte lautstark die ersten Plätze. Voller Euphorie und Optimismus gingen sie ins Spiel. "Türkiye, Türkiye"

Was sich uns hier zeigte, war wirklich ein Klasse Spiel. Von den Top-Stars um Ronalde, Deco, Simao, Gomez und Co wurde viel erwartet. Und sie zeigten was sie zu bieten hatten!

Eine deutliche Überlegenheit der Portugiesen ist nicht abzustreiten. Das gesamte Spiel Portugals wurde vom Mittelfeld geleitet. Deco, ständig anspielbereit, liefert ein ums andere mal geniale Pässe mit dem Außernrist. Die beiden Außen, Cristiano Ronaldo und Simao,  starteten immer wieder blitzschnell mit Dribblings durch. Einfach Klasse. Die Türkei verlagerte ihre Hauptaktivitäten auf´s Verteidigen. Und das gelang Ihnen gut. Altintop und Cetin hielten bis zur Halbzeit hinten dicht. Beide sehr stark. Gerade Altintop zeigt nach vorne seine Klasse. Eindeutig verschenktes Potential auf dieser Position.

In Halbzeit zwei erhöhte Portugal den Druck. Eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann das 1:0 fällt.
Nachdem ein Kopfball-Tor von Pepe (17.)  zu Unrecht abgepfiffen wurde, und die Portugiesen bereits 2x das Aluminium getroffen hatten, war es wiederum Pepe, der nach Doppelpass mit Nuno Gomes in der 61. Minute zum 1:0 aus 15. Metern einnetzte. Einfach bärenstark dieser Typ. Räumt hinten alles ab und entwickelt unglaublichen Druck nach Vorne. Klar, das Metzelder da keine Chance bei Real hat. Bester Mann auf dem Platz!

http://newsimg.bbc.co.uk/media/images/40798000/jpg/_40798268_pepe300gi.jpg
(Pepe- Portugal)

Der türkische Emre konnte seine Mannschaft nicht zurück ins Spiel bringen. In einigen Szenen ließ er seine Klasse erahnen, blieb aber weitestgehend unauffällig. Mit Abstand stärkster Mann bei den Türken Colin Kazim (Kazim Kazim). Der Junge hat es wirklich drauf. Ich denke, er wird sich mit Emre zum Schlüsselspieler der Türken entwickeln. Dafür heißt es aber Gas geben, sonst ist es bereits nach der Vorrunde aus. Totalausfall: Tuncay!

http://www.kaliteliresimler.com/data/media/1617/kazim_fb.jpg
(Links: Colin Kazim - Quelle: kaliteliresimler.com)

Nach einem weiteren Pfostentreffer durch Gomez konnten die Portugiesen mit dem schönsten Spielzug des Matchs den 2:0 Endstand herstellen. Wunderbar flüssig läuft die Kugel über Ronaldo und Moutinho zu Meireles. Der versenkt locker aus sechs Metern zum 2:0 (90.+3).

Fazit:

Portugal unstreicht seine Favoritenrolle mit überragenden Leistungen von Pepe, Simao, Gomez, Deco und Ronaldo. Wobei dieser noch lange nicht am Leistungslimit war. Das lässt hoffen.
Die Türken werden nicht allein durch Kazim, Emre und Altintop die Endrunde erreichen! Steigerungsfähig.
Ganz klarer Favorit der Gruppe ist Portugal. Platz 2 ist für jeden der drei anderen Teams möglich.
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Sunday, 8. june 2008 7 08 /06 /Juni /2008 10:54
Endlich ist es soweit. Die EM hat begonnen und die ersten Gruppenspiele sind absolviert.

Zum ersten Spiel der Gruppe A  , Schweiz - Tschechien, sind wir in die Rudi-Sedlmayer-Halle in München gefahren.
Leider spielte das Wetter nicht mit, so dass die Veranstaltung in den inneren Bereich der Halle verlegt wurde.
Die Zahl der Fußballverückten hielt sich in Grenzen, das Gro hielt zu unseren Nachbarn der Schweiz.

Die Rudi-Sedlmayer-Halle wurde zu den Olympischen Spielen 1972 erbaut, seit fünf Jahren ist sie geschlossen.
Die Rudi-Sedlmayer-Halle wurde zu den Olympischen Spielen 1972 erbaut

Trotz überzeugender Leistung der Schweizer in den letzten Spielen hatte ich die Tschechen als Favorit auf dem Zettel. Wir sahen ein offenes und offensives Fußballspiel. Über technische und taktische Aspekte lässt sich hier streiten. Meiner Meinung nach, wurden beide Punkte eher schlecht umgesetzt.

Die Schweizer sehr engagiert und kämpferisch stark. Für mich jederzeit näher am 1:0 als die Tschechen. Die Gastgeber mit einem sehr starken Alexander Frei. Überall zu finden, holte sich der Star der Mannschaft die Bälle bereits aus der eigenen Abwehrreihe.

In der 40. dann ein unglücklicher Zusammenprall Freis mit dem Tschechen Grygera. Frei sackt zu boden, hält sich sofort das linke Knie. In diesem Moment war für mich schon alles klar. Leider! Für Frei ist die EM bereits nach dem ersten Spiel zu Ende. Diagnose: Teilabriss des Innenbandes im linken Knie. Sechs bis sieben Wochen Pause.

Die Grafik "http://www.bild.de/BILD/sport/fotos/AB-15-05-2008/fussball/EM-2008/spielberichte/schweiz-tschechien-bilder/frei-schweiz-tschechien-9466591-MBQF-1212858424,templateId=renderScaled,property=Bild,height=225.jpg" kann nicht angezeigt werden, weil sie Fehler enthält.
Weinend verlässt Frei den Platz. EM-Aus! (Quelle: bild.de)

Nach der Halbzeitpause erhielten die Schweizer immer mehr meine Symphatien. Was die EM Gastgeber dort zeigte, war wirklich Klasse. Kampf und Siegeswille pur. Leider mangelte es jedoch letztlich am technischen Können und dem quäntchen Glück. Totalausfall, wie vorher schon erwartet, Marco Streller. Sorry, aber jeder wäre eine bessere Alternative im Schweizer Sturm als Streller. Da müssen die Schweizer reagieren. Gerade jetzt nach dem Ausfall von Frei.

Das die Tschechen stark im Sturm sind sollte bekannt sein. 70. Minute: der wieselflinke und kurz vorher eingewechselte Sverkos schießt nach Hereingabe von Galasek zum 1:0 ein.

Der Schweizer Barnetta mit starkem Spiel zieht in der 80. Minute ab. Czech kann nur abprallen lassen. Der eingewechselte Vonlanthen knallt das Leder an die Latte. Aber kein Tor. Schade, somit blieb es beim 1:0 für Tschechien.

Fazit:
Die Schweizer in diesem Spiel eindeutig stärker. Das lässt für den weiteren Verlauf der Vorrunde hoffen. Jedoch mangelt es am technischen Vermögen. Der Teamgeist könnte helfen. Wichtig wird die Optimierung des Angriffs sein.
Tschechien muss sich steigern!
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Friday, 6. june 2008 5 06 /06 /Juni /2008 18:03
Aus Stern.de gibt es jetzt passend zur EM ein kleines Elfmeterschießen im virtuellen Stil.

Ein Schlenzer in den Winkel? Oder doch mit voller Kraft ab durch die Mitte? Werden Sie zum Helden und messen Sie sich mit den Besten beim stern.de-Elfmeterschießen am Computer. Steuern Sie den Schützen und überwinden Sie den gegnerischen Torwart im Duell Mann gegen Mann. Die fünf besten Schützen, die am Ende der Europameisterschaft ganz oben auf der Highscore-Liste stehen, gewinnen je ein Fußballtrikot ihrer Wahl mit ihrem eigenen Namen auf dem Rücken.




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Friday, 6. june 2008 5 06 /06 /Juni /2008 15:53
Karim Benzema, Shooting-Star in der französischen Nationalmannschaft
Karim Benzema, Shooting-Star in der französischen Nationalmannschaft (©Getty Images)

Wayne Rooney, Petr Čech und Cristiano Ronaldo sind nur drei Stars, die sich bei der UEFA EURO 2004™ einen Namen gemacht haben. Vier Jahre später untersucht euro2008.com, wer in Österreich und der Schweiz den Sprung zum Weltstar schaffen könnte.

Igor Akinfeev, 22, Russland
Igor Akinfeev war als 18-Jähriger mit Russland bei der UEFA EURO 2004™. Er war damals dritter Torhüter seiner Mannschaft, doch mittlerweile ist er die klare Nummer eins, auch wenn er in der Qualifikation aufgrund einer Verletzung nur sechsmal zum Einsatz kam. Der UEFA-Pokal-Sieger von 2005 gehört zu den viel versprechendsten Torhütern in Europa.

Alberto Aquilani, 23, Italien
Aquilani "könnte einer der besten Spieler der Welt werden", sagte Italien Kapitän Gianluigi Buffon. Der Mittelfeldspieler vom AS Roma spielte überraschend im Freundschaftsspiel gegen Belgien und bereitete bei Italiens 3:1-Erfolg gleich einen Treffer von Antonio Di Natale vor. Aquilani hat bei den Azzurri hochklassige Konkurrenten im Mittelfeld, könnte aber zum Edeljoker des Weltmeisters werden.

Karim Benzema, 20, Frankreich
Benzema muss man eigentlich gar nicht mehr vorstellen. Mit 20 Toren hatte er großen Anteil an der Meisterschaft von Olympique Lyonnais und nie zuvor gab es einen jüngeren Torschützenkönig in Frankreich. In neun Spielen für Frankreich hat er bereits dreimal getroffen. Dass er im Schatten von Thierry Henry stehen wird, ist also kaum zu erwarten.

Martin Fenin, 21, Tschechische Republik
Fenin ist zwar der jüngste Spieler der Tschechen, aber die Erwartungen an ihn sind nicht minder hoch, vor allem da Milan Baroš meilenweit von seiner Form von vor vier Jahren entfernt ist, als er bei der UEFA EURO 2004™ Torschützenkönig wurde. Fenin glänzte bei der FIFA-U20-Weltmeisterschaft, als Tschechien Zweiter wurde und hat nach seinem Wechsel von FK Teplice zu Eintracht Frankfurt im Januar auch in der Bundesliga überzeugen können.

Mario Gómez, 22, Deutschland
MarioGómez ist mit Sicherheit der interessanteste Spieler, der es seit der FIFA-Weltmeisterschaft 2006 in den Kader der Deutschen geschafft hat. Für den VfB Stuttgart hat er in den beiden letzten Spielzeiten 33 Ligatore erzielt. Er ist groß gewachsen, beidfüßig und hat einen unglaublichen Torriecher. Europäische Spitzenklubs haben den 22-Jährigen längst ins Visier genommen und bei der UEFA EURO 2008™ könnte sein Marktwert abermals steigen. Er hat gute Chancen, zusammen mit Miroslav Klose den EM-Sturm der Deutschen bilden.

Erwin Hoffer, 21, Österreich
Bei Gastgeber Österreich ruhen alle Hoffnungen auf "
Jimmy" Hoffer, der sich bei der FIFA-U20-Weltmeisterschaft in den Vordergrund gespielt hat, als er Österreich mit drei Toren zu Platz vier schoss. Mit SK Rapid Wien holte der dynamische Angreifer diese Saison die österreichische Meisterschaft. Hoffer ist vor allem durch seine Schnelligkeit gefährlich und wenn Österreich in Gruppe B weiterkommen will, dann braucht man einen Jimmy in Topform.

Luka Modrić, 22, Kroatien
Von dem zentralen Mittelfeldspieler wird in Kroatien einiges erwartet. Er ist einer der technisch versiertesten Akteure im Kader von Nationaltrainer
Slaven Bilić und kann Pässe spielen, die andere nicht einmal sehen. Gegen körperlich stärkere Gegner setzt er sich mit seiner Schnelligkeit durch. Manchmal erinnert er an Lionel Messi und sogar mit dem großen Johan Cruyff wurde er schon verglichen. Die Fans von Tottenham Hotspur FC werden ihren neuen Star jedenfalls mit großem Interesse beobachten.

João Moutinho, 21, Portugal
João Moutinho ist trotz seiner Jugend schon ein erfahrener Spieler. Mit 18 Jahren debütierte er für Sporting Clube de Portugal. Schon mit 20 hat er 100 Spiele für den Klub gemacht. Der vielseitige Mittelfeldspieler kann defensiv und offensiv agieren und feierte vor drei Jahren sein Debüt für Portugal. In den Plänen von Luiz Felipe Scolari spielt er eine immer wichtigere Rolle.

David Silva, 22, Spanien
David Silva ist zwar nicht gerade ein Kraftbolzen, aber seine mutige Spielweise und seine Schnelligkeit machen ihn zum Schrecken jeder Verteidigung. Der Angreifer von Valencia CF kommt gerne über links und ist auch für seine gefährlichen Flanken bekannt. Bei der FIFA-U20-Weltmeisterschaft 2005 gelangen ihm vier Tore.

Vassilis Torosidis, 22, Griechenland
Torosidis feiert am 10. Juni seinen 23. Geburtstag. Dann spielt Griechenland gegen Schweden und beginnt das Unternehmen Titelverteidigung. Normalerweise spielt der Rechtsverteidiger für die Nationalelf auf links, in der Verteidigung kann er praktisch jede Position spielen und selbst als defensiver Mittelfeldspieler gibt er eine gute Figur ab. Seit seinem Wechsel im Winter von Skoda Xanthi FC zu CFP Olympiacos ging es für ihn steil nach oben, da er auch in der UEFA Champions League auf sich aufmerksam machen konnte.

[Quelle: uefa.com]

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Friday, 6. june 2008 5 06 /06 /Juni /2008 12:49
fanartikel, merchandising, boom, wirtschaft
© DPA

Berlin - Sie sind zurück: Aufblasbare Klatschhände mit garantiertem Schweißfaktor, Deutschlandfahnen für patriotische Autofahrer, Trikots in allen Farben und Größen.

Zur EM sind die Ladenregale voll mit der ganzen Palette der Fan-Artikel - von billig bis edel. Die Requisite für ein neues Sommermärchen steht. Auch wenn der Ball anderswo rollt und Deutschlands Fanmeilen meist kleiner ausfallen als 2006: Ohne mehr oder minder geschmackvolles Fan-Zubehör wird es bei vielen nicht gehen - ob vor Leinwänden im Freibad oder in Public-Viewing-Zonen.

"Trikots waren zum Teil schon zu Weihnachten begehrt, jetzt werden zunehmend auch Fähnchen und Ähnliches gekauft", sagt Karstadt- Sprecher Martin Schleinhege. Kurz vor dem Turnier decken sich die Deutschen ein für den perfekten Auftritt: Schminke in den Nationalfarben sei in Warenhäusern begehrt.

Donuts mit Trillerpfeifen 

Alternativ gibt es im Handel auch schwarz-rot-goldene Abzieh-Tattoos. Wem das offizielle Trikot für rund 70 Euro zu teuer ist, der kann sich für wenige Euro mit T-Shirts als "Torjäger", "Flankengott" oder "Elfmeter-Töter" brüsten.

Selbst Fußball-Muffel kommen nicht an EM-Souvenirs vorbei. Eine Bäckerei-Kette verkauft Donuts mit Trillerpfeifen als Zugabe, ein Discounter verschenkt luftgefüllte Klapper-Röhren (in Fachkreisen: "Klatschwurst").

Auch Kostümhersteller setzen auf den EM-Trubel, etwa mit schwarz- rot-goldenen Perücken (gelockt wie Rudi Völler) und mit handtuchgroßen Kunstrasen-Fußballfeldern als Hut - was im Gedränge vor Kneipenfernsehern nicht unbedingt für neue Freunde sorgen dürfte.

Historische Trikots als großer Renner

Weniger konfliktträchtig sind die Mini-Bierkrüge zum Umhängen, die bei einem Berliner Souvenirhändler im Regal stehen - trotz der aufgedruckten Sprüche der Kategorie "Je länger das Spiel dauert, desto weniger Zeit bleibt." Der Verkauf werde noch in Gang kommen, gibt sich die Verkäuferin überzeugt.

Doch noch ist offen, ob sich die Deutschen neu mit Wimpeln, Trikots und Rasseln eindecken. Viele dürften noch einiges im Schrank haben. "Es gibt grundsätzlich die Bereitschaft, sich über das ganze Jahr mit Fußballartikeln zu umgeben", sagt Tülin Duman, Gründerin des Fußball-Ladens "Goal" in Berlin-Kreuzberg, der sich mit historischen Trikots und Designer-Produkten unter modebewussten Fans einen Namen gemacht hat. "Das läuft seit der WM 2006 und nimmt immer mehr zu."

Frauen machen Männern Konkurrenz 

Dabei seien die Kunden nicht auf die deutsche Elf festgelegt, fügt Duman hinzu. "Wenn ich das brasilianische Design gut finde, trage ich eben Brasilien." Mittlerweile fänden es ebenso viele Frauen wie Männer schick, ein Fußballerhemd zu tragen, egal zu welcher Jahreszeit. Viele hätten sich am Fußballsommer 2006 erfreut und dächten nun gar nicht daran, den Männern wieder das Feld zu überlassen. Die weibliche Kundschaft bei Fußball-Fanartikeln wachse stetig, heißt es auch bei Karstadt.

Und so kommen die Damen nicht nur in Nischengeschäften zum Zug: Selbst Discounter lockten zuletzt mit Fanshirts für Frauen, klassisch in schwarz und weiß mit Bundesadler - aber besonders körperbetont geschnitten. Bikinis mit Bundesadler werden ebenso angeboten wie künstliche Fingernägel in Schwarz-Rot-Gold.

Ball aus echtem Kuhfell

Auch wer das Wohnzimmer zur Arena machen will, wird fündig, etwa bei der Fußmatte in Fußballfeldoptik. Für Stadionatmosphäre sorgt die Sofadecke mit aufgedruckten Hartschalensitzen für Trainer, Masseur und Bierholer (100 Prozent Polyester!). Vom Kaminsims grüßt Fritz, der aufblasbare Gummi-Adler mit Deutschland-Schärpe, als Snack bieten sich gekochte Eier mit Fußball-Muster aus dem Supermarkt an.

Wenn das den Gästen nicht imponiert, der inoffizielle EM-Ball eines Berliner Designer-Trios wird es gewiss: Er ist handgenäht und - passend zu den EM-Gastgeberländern - aus echtem Kuhfell.

[Quelle: spox.com]

von EM-Botschafter - veröffentlicht in: Sonstiges - Community: Sport
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