Wednesday, 2. april 2008 3 02 /04 /Apr. /2008 13:39
Ernst Happel Stadion | A 1020 Wien, Meiereistraße 7 | +43-(0)1- 728 08 54

Das Wiener Praterstadion - 1993 in Ernst-Happel-Stadion unbenannt - ist Wiens größte Sportarena und "Konzerthalle" der Superlative. Als Austragungsort historischer Sportveranstaltungen in Wien stand es immer im Blickfeld des heimischen und internationalen Sportgeschehens. Nicht zu vergessen die einzigartigen Rock- und Popkonzerte: Neben den Rolling Stones (1982, 2003 und 2006) gaben auch Pink Floyd (1988), Bruce Springsteen oder Herbert Grönemeyer (beide 2003) vor rund 56.000 Zuschauern ihr Bestes.

Grundsteinlegung und Standortdebatte

Der Bau eines öffentlichen zentralen Stadions wurde seitens der Stadt Wien schon 1915 ins Auge gefasst. Doch die prunkvollen Entwürfe, etwa ein Bau beim Schloss Schönbrunn mit monumentaler Fassade oder ein Stadion mit Schwimmbad und Autorennbahn am Fasangarten wurden nicht realisiert. Seitens der Stadtregierung war man sich aber einig, dass das neue Stadion ein Musterbau für den Sport werden sollte. Das Stadion sollte die verschiedensten sportlichen Interessen unter einen Hut bringen - allen voran die der Fußballer, Radfahrer und Leichtathleten.

Schließlich nahm die Stadt Wien die "Zehnjahresfeier der Ausrufung der Republik" zum Anlass, den Grundstein für das Stadionprojekt zu legen. Der Granitblock, der als Grundstein dienen sollte, wurde zunächst provisorisch in der Prater-Hauptallee aufgestellt. Denn man war noch immer unschlüssig, wo dieses Stadion einmal stehen sollte - im Augarten, am Cobenzl, auf der Hohen Warte oder im Prater. Hohe Warte und Prater waren einander jedenfalls ebenbürtig, denn dort hatte immerhin die Geschichte des Wiener Fußballs begonnen. Das allererste offizielle Fußballmatch in Wien wurde am 25. November 1894 auf der Jesuitenwiese zwischen den beiden Vereinen "Vienna Cricket and Football Club" (der späteren Austria Wien) und dem "Vienna Football Club" (kurz "Vienna" genannt) ausgetragen. Es endete mit einem 4:1 für die "Heimmannschaft".

Bei der Debatte um den Standort machte letztendlich der Prater das Rennen, wahrscheinlich weil sich der Grundstein schon dort befand. Am 11. Mai 1929 beschloss der Wiener Gemeinderat einstimmig den Bau des Stadions im Wiener Prater.


       
Stadioneröffnung im Rahmen der Arbeiterolympiade 1931

Das Wiener Stadion war von Beginn an als Österreichisches Nationalstadion konzipiert. Ein deutscher Architekt, Otto Ernst Schweizer, entschied den Ideenwettbewerb für sich. Er konzipierte nicht nur eine Sportarena, sondern zugleich ein ausuferndes multifunktionales Sportzentrum mit Badeanlage, Radrennbahn, Freilichtbühne, Tennis- und Trainingsplätzen, Turnhallen, einer Sportschule mit Hörsälen und Bibliothek. Auch wenn nicht alles Geplante realisiert wurde, so waren die Zeitgenossinnen und Zeitgenossen doch beeindruckt.

Am 11. Juni 1931 war es dann soweit. Nach 23-monatiger Bauzeit wurde das Wiener Stadion mit der II. Arbeiterolympiade feierlich eröffnet. Gleichzeitig wurden das Stadionbad und eine Freiluft-Radrennbahn, die Vorläuferin des Ferry-Dusika-Hallenstadions in Betrieb genommen. Zu dieser Massensportveranstaltung reisten mehr als 100.000 Menschen aus ganz Europa und Übersee nach Wien. 117 Bewerbe, von der Leichtathletik bis zum Wasserball, wurden im Laufe von nur einer Woche abgehalten. Die Entscheidungskämpfe im Handball und Fußball wurden (mit Erfolgen für Österreich) vor 65.000 begeisterten Zuschauerinnen und Zuschauern im neuen Stadionjuwel ausgetragen. Das Wiener Stadion hatte seine Feuertaufe mit Bravour bestanden und war bereit für die große Zeit des österreichischen Fußballs.

Uneinnehmbare Heimfestung des "Wunderteams"

Die 1930er-Jahre standen im Zeichen des besten Fußball-Nationalteams, das Österreich je hervorbrachte: das so genannte "Wunderteam". Zu den legendären Spielern der Nationalelf mit Weltruf zählten vor allem Matthias Sindelar (1903 bis 1939), wegen seiner bedächtigen Spielweise "der Papierene" genannt, und Karl Sesta (1906 bis 1974) "der Blade". Ihren ersten glanzvollen Auftritt hatten Sindelar, Sesta, Gall, Zischek, Vogel und Schall 1931 beim 6:0 Auswärtserfolg in Berlin gegen Deutschland. Ein für heutige Zeiten nahezu unvorstellbares Ergebnis.

Das Retour-Match ließ nicht lange auf sich warten. Mehr als 50.000 Zuschauerinnen und Zuschauer im Wiener Praterstadion waren am 13. September 1931 Zeugen, dass Österreichs Fußball Wunderteamzeiten entgegenging: Im ersten offiziellen Länderspiel wurde Deutschland mit einem eindrucksvollen 5:0 vom Platz gefegt.


Bild: Gruppenbild des "Wunderteams" © ÖFB - aus www.wien.gv.at

Vom 12. April 1931 bis 23. Oktober 1932 blieb Österreich 14 Spiele in Folge ungeschlagen (elf Siege, drei Unentschieden). Höhepunkt dieser Serie war der sensationelle 5:0-Sieg über Schottland am 16. Mai 1931 in Wien, die erste Niederlage für die Schotten auf dem europäischen Kontinent. Den Schweizern erging es mit einem 2:0 (Wien) und 8:1 (Basel) nicht viel besser. Italien schlug man mit 2:1 (Wien), Ungarn mit 8:2 (Wien). Ein 3:4 gegen das Fußball-Mutterland England am 7. Dezember 1933 an der Londoner Stamford Bridge beendete schließlich die eindrucksvolle Siegesserie. Das letzte Länderspiel des "Wunderteams", das so genannte "Anschlußspiel" Österreich gegen Deutschland endete Anfang April 1938 2:0 für Österreich. Sindelar und Sesta schossen die Tore in einem Spiel, das es - aufgrund der Annektion Österreichs - offiziell nie gab.

Ausbau zur Massenarena (1956 bis 1959)

In der Nachkriegszeit riefen Sportveranstaltungen - allen voran Fußball, Boxen und Speedway - in Wien großes Interesse wach. Das machte eine Erweiterung des Wiener Stadions dringend nötig. 1956 wurde die Praterarena um einen dritten Rang aufgestockt und fasste nun 91.150 Personen. Gleichzeitig wurde eine Flutlichtanlage mit vier Masten errichtet. Die Eröffnung dieser Riesenanlage fand anlässlich des Europacupspiels Rapid gegen Real Madrid statt. Ernst Happel schoss damals alle drei Tore beim glanzvollen 3:1 Sieg der Wiener.

1959 wurde der Umbau des Wiener Stadions zu einer modernen Mehrkampfbahn abgeschlossen.
Es bewältigte Rekordbesucherzahlen, die jede Erweiterung rechtfertigten: So strömten am 30. Oktober 1960 über 90.000 Zuschauer in das Betonoval, um einem 3:0-Erfolg der österreichischen Nationalmannschaft gegen Spanien beizuwohnen. Einen bis heute für Wien unerreichten Besucherrekord brachte das Spiel gegen die UdSSR, das vor 90.726 Zuschauern mit einem 3:1-Sieg der Österreicher endete. In den Jahren danach reduzierte man die Stehplätze zugunsten der Sitzplätze, wodurch der Fassungsraum wieder auf 72.200 Plätze verringert wurde.
       
Generalsanierung und Umbennenung in
Ernst-Happel-Stadion (1986/1993)

Im Jahr 1984 wurde mit einer umfangreichen Generalsanierung des Wiener Praterstadions begonnen. Tragwerke und Oberflächen wurden saniert, die Sitzanlagen erneuert. Herzstück des Großbauvorhabens war eine Gesamtüberdachung nach dem so genannten Knotenpatent (Frantl, Hofstätter, Zemler und Raunich). Mit einer Auskragung von zirka 50 Metern zur Stadionmitte gehörte das elliptische Dach zu einem der weitgespanntesten der Welt (277 Meter auf 223 Meter). Ganz neu wurde auch die Flutlichtanlage gestaltet, die nicht mehr auf Masten, sondern in die neue Überdachung integriert wurde. Das Fassungsvolumen wurde auf 60.000 Besucher - nur Sitzplätze - reduziert.


Bild: Gedenkstein zur Erinnerung an Ernst Happel, Namenspatron des
neu eröffneten Stadions © frischesgras - aus www.wien.gv.at

Für das Eröffnungsspiel des neuen Stadions konnte der damalige Vizeweltmeister Deutschland gewonnen werden. 55.000 Zuschauer bejubelten am 30. Oktober 1986 einen historischen 4:1-Sieg Österreichs, der Reminiszenzen an die Wunderteamzeiten der 1930er-Jahre wachrief. Toni Polster und Reinhard Kienast steuerten je zwei Tore bei, Rudi Völler erzielte das Ehrentor.


Bild: Nationaltrainer Herbert Prohaska bei erfolgreicher WM-Qualifikation im
Ernst-Happel-Stadion © ÖFB - aus www.wien.gv.at

1993 wurde das Praterstadion in Ernst-Happel-Stadion umbenannt. Happel (1925 bis 1992) war nach einer eindrucksvollen Spieler- und Trainerlaufbahn in seinem letzten Lebensjahr noch Trainer der österreichischen Nationalmannschaft. Das Ernst-Happel-Stadion zählt heute zu den schönsten und sichersten Sportarenen der Welt und wird für die Fußball-Europameisterschaft 2008, die Österreich gemeinsam mit der Schweiz ausrichtet, neu adaptiert.

Allgemeine Informationen

Baujahr 1931 (Prater-Stadion), Generalsanierung und Überdachung 1986
Ein Hauptspielfeld, elf Trainingsplätze, Leichtathletikanlagen
Fassungsraum: maximal 50.000 Sitzplätze (bei Konzerten: zusätzlich bis zu 19.000 Rasenplätze)
Prädikat "Fünf-Sterne-Stadion" (UEFA-Auszeichnung)

Umbaumaßnahmen im Rahmen der
Fußball-Europameisterschaft 2008

  • Neue Rasenheizung
  • Aufstockung der Zuschauerkapazität von 49.825 auf 53.008
  • Ein 1.600 Quadratmeter großer Zubau als Mediencenter für Fernsehen und Presse unterhalb der   Tribünen
  • VIP-Klub neu für 900 Personen inklusive Klimaanlage und neuer Raumaufteilung
  • Eigener Aufzug beim Ehrenaufgang zum VIP-Bereich
  • Umgruppierung der Innenräume zu diversen Interviewbereichen (Flash- und Mixedzone)
  • Fixe ORF-Kamerastellplätze
  • Vier Panorama-Interviewlogen für den ORF
  • Zwei neue hypermoderne Videowalls
  • 3.500 Quadratmeter großes temporäres Medienzentrum mit Interviewzone und einer Brücke als Anbindung zum Stadion
  • Eine 1.600 Quadratmeter große Bürozone für die UEFA
  • Elektronisches Zutrittskontrollsystem
  • Direkte Anbindung an das Wiener U-Bahnnetz
Stand In Betrieb
Kapazität
Sitzplätze gedeckt

50'000
50'000
Angebote im Stadion
- Multifunktionales-Stadion
- Spezielle Vorkehrungen für Behinderte
Distanz zum Flughafen
14 km
Distanz zum Stadtzentrum
3,5 km östlich der City von Wien (Luftlinie)
Öffentlicher Verkehr
- U-Bahn-Station beim Stadion (ab 2007)
- Schnellbahn/Bahnhof Wien Nord, ca. 2,3 km entfernt
- Strassenbahn No. 21 über Praterstern (U1) und Bus
Parkplätze im Stadion
3'000
Links
http://www.oefb.at
http://www.worldstadiums.com
http://www.stadthalle.com
http://www.wien.at

[QUELLE: www.wien-vienna.at]

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Wednesday, 2. april 2008 3 02 /04 /Apr. /2008 13:37

An der in Zusammenarbeit mit der Euro 2008 SA ausgerichteten Kampagne "2008 - Ganz Österreich am Ball" nehmen schon knapp 900 Gemeinden teil.

Österreich als EURO-Land
Initiator Heinz Palme ist von der Resonanz begeistert. "Einfach sensationell wie die Gemeinden mitziehen", staunte er über die neuesten Zahlen. Knapp 900 der insgesamt 2.360 österreichischen Gemeinden beteiligen sich inzwischen und es werden täglich mehr. Ziel der Aktion ist es, "Österreich zum EURO-Land zu machen", erklärt Helmut Mödlhammer, Chef des Gemeinde-Bundes, der überzeugt ist, dass man dieses Vorhaben erreichen wird.

Bundesweite Beflaggung
Im Rahmen der Kampagne gibt es eine bundesweite Ortsbeschilderung und Beflaggung, die auch außerhalb der Host Cities auf die UEFA EURO 2008™ einstimmen soll. Darüber hinaus werden T-Shirts und Wunscharmbänder verteilt und es wird die "Fangemeinde 2008" gesucht. Für viele verschiedene Aktionen, wie Neuanmeldung von Nachwuchsspielern oder das Hochladen von EURO-Fotos gibt es dabei Punkte. Die Gemeinde mit den meisten Punkten erhält dann am Ende 2.500 Euro für den Nachwuchsfußball. Letztlich sind aber alle Gemeinden Gewinner, weil sie alle die EURO-Euphorie unterstützen.

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Wednesday, 2. april 2008 3 02 /04 /Apr. /2008 13:36

Mit dem Ende der siebenmonatigen Bewerbungsphase haben sich bis Ende Februar 17.644 Volunteers für die UEFA EURO 2008™ gemeldet.

Frist abgelaufen
Die 5000 Volunteers, die während der Endrunde in den acht Austragungsorten der beiden Gastgeberländer zum Einsatz kommen werden, stammen aus 150 Nationen, darunter Brasilien, Senegal und Togo. Als Favoriten unter den 14 Aufgabenbereichen haben sich "Guest Services", "Media" und "Welcome Services" herausgestellt. Die Endrunde findet vom 7. bis zum 29. Juni in den Städten Innsbruck, Klagenfurt, Salzburg und Wien (Österreich) sowie in Basel, Bern, Genf und Zürich (Schweiz) statt.

Entscheidung im April
50 Prozent der Bewerbungen kommen aus den beiden Gastgeberländern, aber auch aus den Nachbarländern Italien, Frankreich und vor allem Deutschland wollen viele dabei sein. Beim Geschlechterverhältnis sind die Männer mit 65 Prozent deutlich in der Überzahl. Bis Mitte April werden alle Kandidaten benachrichtigt, ob sie bei der Fußball-EM-Endrunde dabei sind oder nicht. Das Bewerbungsportal auf www.euro2008.com war seit Ende Juli 2007 geöffnet. Grundvoraussetzungen für eine Teilnahme waren ein Mindestalter von 18 Jahren am 1. Juni 2008, Sprachkenntnisse (Englisch sowie Deutsch, Französisch oder eine andere Sprache eines Teilnehmerlandes) und zeitliche Verfügbarkeit während des Turniers.

"Großes Interesse"
Schon seit September werden individuelle Rekrutierungsgespräche geführt. Bereits 8000 Kandidaten sind zu Interviews eingeladen und von Mitarbeitern des 37-köpfigen Volunteer-Teams der Euro 2008 SA oder von einem der 100 so genannten "Long Term Volunteers" rund 30
Minuten lang intensiv befragt worden. "In diesen Gesprächen wird die Vorfreude aufs Turnier richtig spürbar", stellt Christian Mutschler, der Schweizer Turnierdirektor der Euro 2008 SA, fest.  Bis alle Volunteers rekrutiert sind, werden an 80 Tagen rund 4000 Stunden Interviews geführt. In solchen Gesprächen werden Kandidaten - noch bis Ende März - auf Motivation, Begeisterung und Fähigkeiten getestet.  

Kick-off-Turniere
Ab 19. April werden dann in allen acht Städten Kick-off-Veranstaltungen durchgeführt, die für die angehenden Volunteers den Startschuss zur UEFA UEFA EURO 2008™ bilden. Im Rahmen eines Kick-off Events mit Unterhaltungsprogramm und prominenten Gästen lernen die freiwilligen Helfer erstmals ihr Team kennen und werden so auf das bevorstehende Großereignis eingestimmt. Gleichzeitig beginnen auch die Schulungen. Den Anfang machen die Transport-Volunteers, die ein Fahrsicherheitstraining absolvieren. Jeder freiwillige Helfer durchläuft ein allgemeines und ein spezifisches Training für seinen Aufgabenbereich. Neben all den einzigartigen Erlebnissen und der exklusiven Volunteer-Uniform wird ein Diplom die freiwilligen Helferinnen und Helfer an ihren unvergesslichen Einsatz bei der UEFA EURO 2008™ erinnern.

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Wednesday, 2. april 2008 3 02 /04 /Apr. /2008 13:35
Nationalstürmer Mario Gómez vom VfB Stuttgart hat sich im Bundesligaspiel bei Hannover 96 am Sonntag einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zugezogen.

Zwei Wochen Pause
Der 22-Jährige spielte zwar die kompletten 90 Minuten beim 0:0 in Hannover durch, doch Untersuchungen nach dem Spiel ergaben nun, dass Gómez sich verletzt hat und deshalb voraussichtlich zwei Wochen lang fehlen wird. Er dürfte damit in den beiden Ligaspielen gegen den Hamburger SV und auch gegen Bayer 04 Leverkusen ausfallen. "Eine Verletzung ist immer ärgerlich und ich war im ersten Moment auch entsprechend enttäuscht. Letztlich lässt es sich aber nicht ändern und ich werde alles daran setzen, so schnell wie möglich wieder einsatzfähig zu sein", sagte Gómez.

Treffsicher
Der Stürmer hat in der laufenden Spielzeit 15 Tore in 20 Ligaspielen erzielt und damit auch das Interesse anderer Clubs auf sich gezogen. "Das ist natürlich bitter für uns, insbesondere weil Mario zuletzt in einer sehr guten Verfassung war. Wir sind aber davon überzeugt, dass es der Mannschaft gelingen wird, den Ausfall aufzufangen. Das haben wir schon in der vergangenen Saison geschafft, als Mario verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stand", meinte Stuttgarts Sportdirektor Horst Heldt.
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Wednesday, 19. march 2008 3 19 /03 /März /2008 15:39

Bei der UEFA EURO 2008™ trifft der Niederländer Clarence Seedorf im Spiel der Gruppe C am 9. Juni gegen Italien auf einige seiner Teamkollegen beim AC Milan.

Mittelfeld-Quartett
Die Mittelfeldspieler Seedorf, Andrea Pirlo, Gennaro Gattuso und Massimo Ambrosini haben dafür gesorgt, dass Milan in den letzten fünf Jahren drei UEFA-Champions-League-Endspiele erreicht hat - 2003 und 2007 konnten die Rossoneri den Titel holen. Beim Auftaktspiel der Niederländer und Italiener muss der 31-Jährige gegen seine Kollegen aus der Serie A antreten.

"Sie kennen mich gut"
"Im Moment weiß ich noch nicht, wie es sein wird, gegen sie zu spielen. Es wird aber auf jeden Fall sehr schön sein, bei diesem Turnier dabei zu sein", sagte Seedorf, der vor seiner vierten EM-Teilnahme steht, gegenüber uefa.com. "Wir sehen uns jeden Tag im Training oder in einem Spiel, deshalb wird es für mich irgendwie nichts Besonderes sein. Ich kenne sie sehr gut, und sie kennen mich auch sehr gut."

Harte Gruppe
Die anderen beiden Teams in der Gruppe C - die von vielen als schwerste Gruppe dieser Endrunde angesehen wird - sind Frankreich und Rumänien. Seedorf weiß, dass seine Mannschaft gegen den FIFA-Weltmeister nur Außenseiter ist. "Wir sind bei der Weltmeisterschaft früh ausgeschieden und haben unsere EM-Qualifikationsgruppe nicht gewonnen, wir haben also keinen Druck. Aber wir sind uns durchaus bewusst, dass es sehr schwer werden wird", räumte er ein.

Junge Talente
Die Niederlande können auf viele junge Talente bauen, von denen viele zuletzt zweimal in Folge die UEFA-U21-Europameisterschaft gewinnen konnten. Seedorf schraubt die Ansprüche an die jungen Spieler jedoch herunter. "Wir werden sehen", meinte er. "Es gibt viele junge Spieler, die es ganz nach oben schaffen können. Doch am Ende wird es nur wenigen gelingen."

"Nicht der entscheidende Faktor"
"Bei Milan haben wir zum Beispiel Pato. Er muss sich unter dem Schutzmantel der sportlichen Führung, die auf ihn Acht gibt, ohne Druck entwickeln können", so Seedorf weiter. "Er braucht den Freiraum, um wachsen und aus seinen Fehlern lernen zu können. Nur so kann er sein Talent entwickeln und ein großer Spieler werden. Das Alter ist nicht der entscheidende Faktor, sondern das Verlangen, ganz oben bestehen zu können. Das beste Beispiel ist Paolo Maldini. Er ist schon 40 und immer noch der Beste."

Vergebene Elfmeter
Seedorf hat bei Europameisterschaften schon einige Enttäuschungen erlebt. Bei der EURO '96™ versagten ihm im Viertelfinale gegen Frankreich im Elfmeterschießen die Nerven, am Ende schieden die Niederländer aus. Er sagte: "Heute kann ich mich nur noch daran erinnern, dass es für mich und mein Land ein ganz bitterer Moment gewesen ist." Bei der UEFA EURO 2000™ stand er auch auf dem Platz, als seine Mannschaft im Elfmeterschießen an Italien scheiterte. Damals hatten die Niederländer bereits in der regulären Spielzeit zwei Strafstöße vergeben.

Positiv denken
"Ich befasse mich nicht gerne mit negativen Dingen", erklärte er. "Ich konzentriere mich auf die schönen Erinnerungen und die positiven Momente. Schlechte Momente gehören zur Entwicklung eines Spielers dazu, denn an solchen Dingen wächst man. Ich bin ein positiver Mensch, ich versuche immer, etwas positives zu finden und zu schaffen, so wird es auch in diesem Sommer sein." Zumindest Pirlo, Gattuso und Ambrosini werden darauf vorbereitet sein. 

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Wednesday, 19. march 2008 3 19 /03 /März /2008 09:51

Klaas Jan Huntelaar jagt eine Rekordmarke von Marco van Basten. Der Stürmer vom AFC Ajax kämpft aber noch um die Teilnahme an der UEFA EURO 2008™.

Rekord von Van Basten
Seit 1986/87, als Marco van Basten 31 Tore erzielte, ist es keinem Ajax-Stürmer gelungen, mehr als 30 Mal in einer Saison zu treffen. Mit 27 Toren in 28 Spielen und noch sechs ausstehenden Spielen ist Huntelaar allerdings auf dem besten Weg diese Marke einzuholen. Der 24-Jährige traf 2005/06 33 Mal ins Schwarze, auch wenn er damals 17 Tore davon noch für den SC Heerenveen erzielt hatte, ehe er im Januar nach Amsterdam wechselte, wo er in seiner ersten kompletten Saison auf 21 Tore in 32 Spielen kam. Nun ist er in der Form seines Lebens, dennoch wird Van Basten, der nun Hollands Bondscoach ist, beim Testspiel am Ende des Monats gegen den Mitausrichter der UEFA EURO 2008™ Österreich auf Huntelaar verzichten.

Nicht dabei
Der Trainer der Niederlande hatte "The Hunter" (Der Jäger) für die Qualifikationsspiele gegen Luxemburg und Weißrussland (Belarus) im November nicht nominiert, dann aber beim 3:0-Erfolg gegen Kroatien letzten Monat wieder mitgenommen und prompt schoss Hunterlaar das zweite Tor, wonach Van Basten von "einem Ergebnis, das Europa beeindrucken wird" sprach. Für das Spiel am 26. März gegen Österreich steht er dennoch nicht im 29-Mann-Kader. Seine Konkurrenten heißen immerhin Ruud van Nistelrooy, Ryan Babel, Dirk Kuyt, Danny Koevermans und Jan Vennegoor of Hesselink. Huntelaar wird also trotz vier Treffern in nur zehn Länderspielen weitere Tore brauchen, um auf sich aufmerksam zu machen.

Wechselabsichten
Van Basten, der nach der UEFA EURO 2008™ Trainer bei Ajax Amsterdam wird, zählt dennoch zu den Fans von Huntelaar und will den Goalgetter dazu bringen, seinen bis 2010 laufenden Vertrag vorzeitig zu verlängern. "Wir müssen versuchen, Spieler wie ihn bei Ajax zu halten", sagte Van Basten. "Auch wenn ich schon einmal gesagt habe, dass es vielleicht für ihn besser wäre ins Ausland zu gehen, will ich jetzt, dass er bleibt." Huntelaar, für den die EM im Sommer das erste große Turnier sein würde, nachdem er von Van Basten für die FIFA-Weltmeisterschaft 2006 nicht nominiert worden war und dafür die UEFA-U21-Europameisterschaft mit Holland holte, bleibt wie immer bescheiden. "Ich glaube nicht, dass ich für die Eredivise schon zu gut bin, auch wenn man sich im Ausland vielleicht schneller entwickelt", sagte er. "Vielleicht warte ich die Europameisterschaft ab, ehe ich das entscheide." Zuvor will er aber noch Van Bastens Rekord einholen.

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Tuesday, 18. march 2008 2 18 /03 /März /2008 12:06
Die Host City Salzburg veranstaltet gemeinsam mit der Stadion-Gemeinde Wals-Siezenheim für ihre rund 22.000 Schülerinnen und Schüler ein Gewinnspiel und verlost 450 Tickets für die drei UEFA-EURO-2008™-Spiele im EM-Stadion in Salzburg.

UEFA stellt Tickets
Auslöser dieser besonderen Aktion war ein Angebot der UEFA, die jeder der acht Host Cities pro Spiel 150 der begehrten Tickets zum Kauf angeboten hat. “Wir haben uns sehr über das Angebot der UEFA an die Host Cities gefreut und es natürlich sofort wahrgenommen. So können wird jetzt noch mehr Jugendlichen den Zugang zu diesem einmaligen Erlebnis ermöglichen“, erklärte Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden.

Große Nachfrage
Über zehn Millionen Interessenten gab es bisher für die 330.000 Tickets für alle EURO-Spiele. Dementsprechend groß ist die Freude bei allen Jugendlichen über das Angebot der UEFA. Entsprechend hoch dürfte auch die Beteiligung beim Mitte Februar startenden Gewinnspiel sein, an dem insgesamt 49 Salzburger Schulen teilnehmen.
 
(Quelle: uefa.com)
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Tuesday, 18. march 2008 2 18 /03 /März /2008 12:00
Die UEFA Fussball EM 2008 findet in Österreich und in der Schweiz vom 7. bis 29. Juni 2008 statt. Nach der EM 2000 in Belgien und Niederlande ist es das Zweite Mal in der Geschichte der EM, dass eine Fussball Europameisterschaft in zwei Ländern ausgetragen wird. Die Spiele zur Fussball EM 2008 werden in acht Spielorten stattfinden, davon je vier in der Schweiz und in Österreich. Österreich: Innsbruck, Klagenfurt und , SalzburgWien wo auch das Finale der EM 2008 ausgetragen wird. Die Schweiz ist durch Basel, Bern, Genf und Zürich vertreten.

Das EURO 2008 Logo symbolisiert mit den Bergen eine prägende Gemeinsamkeit der beiden Gastgeberländer Österreich und der Schweiz. Die Alpen, als rote Zackenlinie dargestellt, überspannen die Grafik, in deren Mitte ein Fußball in Grün prangt.


EM 2008 Endrunde: Deutschland spielt in Gruppe B gegen Österreich, Kroatien und Polen.
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